Long time ago...

Es ist nun schon wieder eine Weile her, dass ich den letzten Eintrag geschrieben habe. Eigentlich wollte ich den Blog nicht mehr verwenden, da ich in vielen anderen Communities aktiv bin. Aber irgendwie hatte ich heute mal wieder Lust draufzugehen.

Es hat sich viel verändert seit dem letzten Mal. Meine damalige Beziehung ist in die Brüche gegangen und in der Zwischenzeit eine weitere. Ich bin meine Depressionen losgeworden, warum auch immer. Und die Männerwelt ist mal wieder übermäßig an mir interessiert, was mir teilweise tierisch auf die Nerven geht...ich bin kein Verkaufsobjekt in der Frischfleischtheke...

Und sonst...viele Dinge laufen gerade nicht so, wie sie sollten. Freunde, Schule, Familie...und die Liebesdinge sowieso nicht. Ich hoffe, es wird besser, wenn ich endlich hier weg bin. Hoffnung stirbt zuletzt.

2.4.09 23:51


Wir sind allein...ich bin allein.

Verlassen. Allein. Angetrunken. Enttäuscht. Desillusioniert. Fertig. Physisch als auch geistig. Lebe ich noch? Nein, ich existiere. Nicht für mich...für die anderen. Für das, was von mir erwartet wird.

Stelle gerade fest, dass Zimtlikör scheiße schmeckt. Egal, rein damit. Habe nichts besseres zu tun. Das Telefonat, auf das ich mich den ganzen Tag gefreut habe und das mich davor bewahrt hat, alles heute hinzuschmeißen, die Tür abzuschließen und einfach nur zu schlafen, fällt ja aus. Und wie es aussieht, wird es keinen Ersatz geben. Ich weiß nicht, wie ich die nächste Woche ohne Schaden überleben soll, geschweige denn die drei darauffolgenden. Ich weiß nicht, wie ich das mit dem Job geregelt kriegen soll, die schmeißen mich sofort wieder raus, wenn sie merken, wie unflexibel ich zeitlich gesehen bin. Und dabei habe ich jetzt schon genug Stress mit denen, weil die einfach nur Scheiße bauen. Genau wie ich. Weil ich mir immer zu viel vornehme und dann nichts richtig mache, weil es einfach zu viel ist. Und das Schlimme ist: es wird sich nichts ändern, weil ich von den Dingen abhängig bin und umgekehrt. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Pah! Schön wärs...die Hoffnung habe ich aufgegeben.

I just fucked it up. Like always.

7.11.08 22:45


Die Schlafstörungen sind wieder da. Seit Wochen. Plötzlich liege ich wach...und dann kommen die Gedanken. Diese Nacht war ich um vier wach. Es waren viele Gedanken, denn als ich morgens um 10 aufgestanden bin, hatte ich vielleicht noch zwei Stunden Schlaf gehabt. Es gibt viele Dinge, die mich momentan beschäftigen. Zum einen ein gewisses Gör, dass versucht mich fertig zu machen. Das Problem ist: allmählich schafft sie es tatsächlich. Mit ihrer Art weckt sie Erinnerungen aus meiner Kindheit, die ich längst verdrängt hatte. Schlechte Erinnerungen. Dinge, die mich bis zur neunten Klasse gequält haben. Dinge, von denen ich glaubte, sie hinter mir gelassen zu haben. Es zermürbt ungemein, dauernd irgendwelchen Hasstyraden ausgesetzt zu sein, die vollkommen unberechtigt und dann auch noch unfair sind. Ich versuche zwar, zu kontern und mir keine Blöße zu geben, in die sie weiterhacken könnte, aber meine Fassade bröckelt. Ich will das einfach nicht mehr. Sie soll mich in Ruhe lassen und ihr Leben leben. Es beunruhigt mich, jeden Tag eine neue Hassnachricht auf meiner Seite zu finden, Beschimpfungen von einem Menschen, der mich nicht einmal kennt. Ich lösche sie nicht, dafür bin ich zu stolz, aber sind diese Seiten nicht eigentlich zur friedlichen Kommunikation gedacht?

Dann gibt es noch andere Gedanken...Fragen nach dem Warum. Warum ist es gescheitert? Warum sind wir gescheitert? Was ist schief gegangen, dass wir nicht mehr normal miteinander reden können, ohne dass du mich in irgendeiner Weise verletzt? Ist dir das überhaupt bewusst? Merkst du, wie weh du mir tust, wenn du abfällige Bemerkungen über mich machst, mir zeigst, dass mein jetziges Leben dir völlig egal ist? Wir wollten einen Neustart: als Freunde. Es hat zwei Wochen lang funktioniert. Es heißt, man merkt erst, was man hatte, wenn man es verloren hat. Fehle ich dir? Vermisst du die Vertrautheit zwischen uns? Oder bin ich dir wirklich so gleichgültig, wie du immer tust? Wenn ja: was ist schief gelaufen, dass ich dir nach all dem was war so unwichtig bin? Kann man sich in so kurzer Zeit verändern? Offenbar schon, denn ich erkenne den Menschen, den ich zweieinhalb Jahre lang geliebt habe, nicht wieder. Du bist geworden wie jene, die du immer verachtet hast. Ich bereue meine Entscheidung nicht, aber ich trauere um die Freundschaft, die zwischen uns hätte sein können. Erst habe ich dich geliebt, dann gemocht, gehasst...und jetzt? Wärest du mir wenigstens ebenso gleichgültig wie ich dir, gäbe es für mich kein Problem. So ist einfach nur eine entsetzliche Leere in mir. Wenn du das irgendwann mal lesen solltest: sag mir wenigstens, warum alles so gekommen ist. Denn ich habe nicht den blassesten Schimmer.

16.10.08 19:23


Encage me-lose me.

Gestern war eigentlich ein schöner Tag: nachmittags waren wir in einem schnuckeligen Grüppchen auf nem Mittelaltermarkt und abends dann ein Konzert von Saltatio Mortis-der absolute Hammer! Und dann auf dem Weg zum Bahnhof in Hannover hat mein Freund dann meinen besten Freund als Arschloch bezeichnet. Der war zwar nicht anwesend, aber mich hat es geschockt. Wie kann man sich ein derartiges Urteil erlauben, ohne die Person überhaupt zu kennen? Mal ganz abgesehen davon, dass eher mein bester Freund unter der Beziehung zu leiden hat als umgekehrt und ich ihn schon viel länger kenne und er außerdem auch noch kein einziges negatives Wort gegen meinen Freund verloren hat, im Gegenteil.

Man sollte ein Gesetz einführen, dass alle eifersüchtigen Männer ein großes Schild vor der Brust tragen müssen, dann such ich mir das nächste Mal einen ohne aus. Und wenn man eifersüchtig ist, sollte man wenigstens dazu stehen. Gestern ging es irgendwie noch, aber heute merke ich, wie sehr mich diese Bemerkung mitgenommen hat. Ich finde es einfach nur unfair und kindisch. Sollte einer von beiden jemals versuchen, mich zu einer Entscheidung zwischen beiden zu zwingen, würde ich sofort demjenigen, der es verlangt, den Laufpass geben. Ich komme einfach nicht damit klar, dass ständig jemand versucht, mich in einen Käfig zu zwängen, mir zwar nicht vorschreibt, was ich zu tun habe, aber mir dafür durch klare Signale zu verstehen gibt, dass er mein Handeln missbilligt und ich dann, um keinen Streit zu provozieren, wieder versuche, die Person zufrieden zu stellen. Es ist immer noch mein Leben, verdammt! Und ich will mich nicht schon wieder für Jahre einschränken lassen, ganz abgesehen davon, dass ich das auch nicht wieder zulassen werde, weil dann nur immer mehr Verbote kommen, ich kenne das ja mittlerweile. Ich habe einfach nur dermaßen die Schnauze voll, dass mir Menschen sagen, mit welchen Leuten ich Kontakt haben darf und mit welchen nicht.

Und dass du ihn so bezeichnet hast, werde ich dir so leicht nicht verzeihen.

11.10.08 15:55


Der Abgrund

Gestern war ich mal wieder mit Daphne spazieren. Ich hatte meinen mp3-Player mit, aber irgendwie ging der nicht. Und dann kam er...wie jedes Mal, wenn ich nichts zu tun habe, wenn ich nicht abgelenkt bin...er hat mich erinnert, dass er noch da ist. Er hat gesagt, dass er mich die letzten Jahre begleitet hat und ich ihn nicht so einfach loswerde. Hat mich an die Träume, Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen erinnert, die er verschluckt hat und die an seinem Boden zerschellt sind. Er hat gelacht und mich gefragt, ob ich wirklich gedacht hätte, er wäre nicht mehr da. Ihn zu verlieren, wäre wie ein Körperteil von mir zu amputieren, so sehr ist er ein Teil von mir geworden. Er löst immer diese eine Stimmung aus: es ist keine Trauer, auch keine Gleichgültigkeit, aber keine Freude, kein Lachen dringt dann noch zu mir durch. Ich bin dann wie abgeschirmt von der Welt, als wäre ich alleine dort. Ich habe Angst vor diesen Momenten, weil sie zeigen, wie unberechenbar er ist...und dass es tatsächlich noch nicht vorbei ist.

Die Leiter steht am Horizont
Und dass du weinst sieht nur der Mond
Du kletterst bis die Seele brennt
Und du zerreißt das Firmament

Leider erreiche ich nie das Ende der Leiter. Die Leiter, die aus ihm herausführt, aus dem Abgrund in mir.

8.10.08 20:58


Asche auf mein Haupt...

Und wieder habe ich meinen Blog vernachlässigt...liegt wohl daran, dass ich tagebucheintragsmäßig bei den Lokalisten fremdgehe ...

Was gibt es denn zur momentanen Situation zu sagen? Ja, ich habe endlich mal mein Lay geändert *stolzsei* und das endlich mal ohne größere Probleme...danke an den Designer

 Und sonst? Die Ex meines Freundes versucht mich fertig zu machen...einfach lächerlich, das Mädel ist sechzehn und gibt sich für neunzehn aus...und hält sich für den absoluten Ober-Mega-Grufti und meint mich beschimpfen zu müssen, weil ich-oh Sünde-zu einem Rock Chucks getragen habe...über sowas kann ich eigentlich nur lachen, wenn sie nicht die ganze Zeit versuchen würde, meinem Freund eins auszuwischen. Die soll sich bloß in Acht nehmen, Salzgitter ist gut mit dem Zug zu erreichen...wenn sie nicht aufhört, kriegt sie was auf die Fresse...und nicht mit der Faust, sondern mit meinen neuen 13cm Plateau-Absätzen...dann kann sie sich monatelang nur noch durch ein Röhrchen ernähren...*schadenfrohsei*

 Aber abgesehn davon, gehts mir blendend. Bin glücklich mit meinem Mondschein, habe tolle Freunde, habe die Physikklausur hinter mir, sehe Marius bald wieder und habe bald Ferien...alles super! Ach ja, und mein Schatzi kommt mich morgen besuchen!!

 Das wars denn auch wieder von mir...

3.10.08 21:43


Endlich nicht mehr alleine...

Ich habe meinen Seelenverwandten gefunden. Endlich. Und prinzipiell könnte ich glücklich sein. Wenn da nicht die beiden Menschen wären, die man im allgemeinen Sprachgebrauch Eltern nennt...macht mir das Leben nur wieder mies, das wäre ja sonst eine zu große Umstellung für mich, so von depressiv auf glücklich...danke, dass ihr so um mich besorgt seit...
24.8.08 23:04


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